Projekt
Zisterzienserinnen-Abtei Waldsassen und Mädchen-Realschule - Generalsanierung

IMP-Leistungen
AHO §205/206 Projektsteuerung und Projektleitung
Gesamtbaukosten
25,5 Mio. € (KGr. 200 - 700)
Leistungsdauer
1997 - 2011
Auftraggeber
Zisterzienserinnen-Abtei Waldsassen
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Zisterzienserinnen-Abtei Waldsassen und Mädchen-Realschule - Generalsanierung

Das Zisterzienserinnenkloster Waldsassen wurde im Grenzraum der Oberpfalz zu Böhmen als eines der frühesten Klöster dieses Ordens in Deutschland 1133 durch Markgraf Diepold III von Vohburg gestiftet. Im Gebäudekomplex ist eine Realschule für Mädchen mit 15 Klassenräumen für ca. 430 Schülerinnen enthalten. Diese wurde im Rahmen des Projektes nicht nur saniert bzw. modernisiert, sondern es wurde auch ein Ganztagesbereich (IZBB) installiert. Sowohl der architektonisch und künstlerisch hoch bedeutende Komplex des barocken Klosterneubaus als auch die Gesamtanlage des Klosters Waldsassen sind von besonderer nationaler Bedeutung.

Die Generalsanierung des Zisterzienserinnenklosters Waldsassen wurde aus förder- und ablauftechnischen Gründen in zeitlich getrennte vier Bauabschnitte aufgeteilt. Der 1. BA wurde im Juli 1993 begonnen. Im direkten Anschluss wurde der 2. BA ab 1997 und der 3. BA ab 2001 realisiert. Mit dem 4. und letzten Bauabschnitt wurde die Ausführung der Generalsanierung der Zisterzienserinnenabtei in Waldsassen im Jahr 2010 für Kloster und Mädchen-Realschule zum bedeutenden Abschluss gebracht.

Projektsteuerung durch IMP / Besonderheiten des Projektes

Mehrere verschiedene Fördergeber mit wechselnden Anforderungen und Förderbedingungen (teilweise gemäß öffentlicher Auftraggeber) erforderten regelmäßige Baukommissionssitzungen zur Berichterstattung und Genehmigung. Die Aufgaben der IMP Ingenieure erstreckten sich nicht nur über alle vollständigen Handlungsbereiche der Projektsteuerung, sondern auch über die Projektleitung mit Unterschriftsvollmacht. Neben insgesamt 15 Klassenräumen für ca. 430 Schülerinnen beinhaltet die Realschule Lehrsäle für Physik, Chemie und Biologie, Fachräume für Kunsterziehung und Technisches Zeichnen, Fachräume für Textilarbeit, Werken und Hauswirtschaft, Informatikräume, Fotolabor, Bibliothek und Lehrerbereich, Musiksaal, Aula, zugehörige Verwaltungsflächen sowie einen großzügigen Pausenhof. Insgesamt wurden ca. 2.800 m² HNF alleine nur für die Realschule generalsaniert. Insgesamt wurden ca. 12.000 m² HNF Fläche und ca. 85.000 m³ BRI historische Bausubstanz behandelt. Massive Eingriffe in die tragende Bausubstanz sowie umfangreiche Lärm- und Staubschutzmaßnahmen waren neben gezielten Sicherheitsvorkehrungen und Interimsmaßnahmen erforderlich, um das Bauen unter laufendem Schulbetrieb und Konvent sicher und erträglich für die Nonnen bzw. Schüler zu gestalten.