Projekt
Erzbischöfliches Ordinariat München - Umbau und Instandsetzung Kapellenstraße 2-4

IMP-Leistungen
Leistungsstufen: AHO § 205 - Projektsteuerung, Stufen 1 - 5
Gesamtbaukosten
46,2 Mio. € (KGr. 200 - 700)
Leistungsdauer
2009 - 2015
Auftraggeber
Erzbischöfliche Finanzkammer
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Erzbischöfliches Ordinariat München - Umbau und Instandsetzung Kapellenstraße 2-4

Das Erzbischöfliche Ordinariat München hat das Verwaltungsgebäude in der Kapellenstraße 2-4 erworben, mit dem Ziel, die Verwaltungseinheiten an einem Standort zu einem Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum zusammenzufassen. Das Bestandsgebäude aus den 50er Jahren weist eine für diese Zeit typische Konstruktion aus Mauerwerk und Stahlbeton auf. Der Gebäudekomplex gliedert sich in sechs Bauteile, wovon vier den sog. Zierhof umschließen. Die Bruttogrundfläche beträgt ca. 28.000 m², der Bruttorauminhalt ca. 97.500 m³.

Der Haupteingang wird an die Gebäudeecke Kapellen-/Maxburgstraße verlegt. Das Foyer wird damit vergrößert und auf zwei unterschiedliche Höhenniveaus aufgeteilt. Die bestehende Lochfassade zur Straße und Innenhof wird hier großflächig geöffnet und später eine Metall-Glasfassade eingebaut. Die Menschen werden dadurch in einem lichten, weiten und zweigeschossigen Raum empfangen, der zum neu bepflanzten Innenhof und zum Straßenraum gleichermaßen offen ist.
Neben der gesamten Generalsanierung des Gebäudes werden die Küche und der Speisesaal, bisher im 3. OG, ins Erdgeschoss verlegt. Im Zierhof wird eine neue Tiefgarage als Stahlbetonkonstruk­tion errichtet. Das 4. OG wird zum späteren möglichen Ausbau in Büroflächen statisch und technisch vorbereitet. Im Untergeschoss wird ein Rechenzentrum geplant. Die Fassade erhält einen neuen Anstrich und das Gebäude wird mit einer Innendämmung mit Wandheizungssystem versehen. Die Bestandsfenster werden durch neue Holzfenster ersetzt.

 

Besonderheiten - Leistungen IMP - Projektsteuerung

Die Erzbischöfliche Finanzkammer des Erzbischöflichen Ordinariats München hat unser Ingenieurbüro beauftragt, den Projektablauf ab Grundlagenermittlung bis zum Übergabeprozess in allen Handlungsbereichen zu controllen, zu werten, evtl. Anpassungsmaßnahmen vorzuschlagen und über den Projektstand zu informieren. Gleichzeitig unterstützen wir die Projektleitung / Projektsteuerung des Bauressorts eng bei den Projektsteuerungsmaßnahmen in allen Handlungsbereichen, insbesondere zu Kosten und Terminen.

Die Schaffung eines modernen und einladenden Dienstleistungszentrums stellt eine wichtige und öffentlichkeitswirksame Aufgabe der Erzdiözese intern und extern dar und fordert deshalb ein hohes Maß an Sensibilität und Sorgfalt.

Zur Projektstufe 1 erstellten die IMP Ingenieure eine umfassende Projektstudie zur klaren Definition der Ziele des Planungsumfanges, des Terminrahmens /-ziele, der Kostenziele /-obergrenzen und den daraus folgenden Festlegungen zur Definition des Architektenvertrages. Diese Studie enthält vergleichbare Inhalte eines Bedarfsplans gemäß DIN 18205.

Massive statische Eingriffe in die Bausubstanz und eine beschränkte Baulogistik durch die Innenstadtlage erfordern ein fundiertes Fachwissen und Bezug zur praktischen Bauabwicklung / -betrieb.

Nachhaltigkeit, insbesondere durch eine innovative Innenwanddämmung mit gleichzeitiger Funktion einer niedertemperierten Flächenheizung, um das Gebäude mit äußerst geringer Fremdenergie unterhalten zu können, stellen moderne Herausforderungen dar.

Weitere Installation von Innovationen, wie z. B. die Schaffung eines neuen Gebäudeleitsystems, unterstützt durch Farbräume, die eine einfache und natürliche Orientierung im Haus unterstützen, sind ebenfalls Anforderung.

Ein wichtiger Bestandteil des Projektes ist die Integration der Kunst.