Projekt
Erzbischöfliches Palais München - Generalsanierung

IMP-Leistungen
Objektüberwachung
Gesamtbaukosten
Gesamtbaukosten: 9,9 Mio. € (KGr. 200 - 700)
Leistungsdauer
2008 - 2011
Auftraggeber
Staatliches Bauamt München 1
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Erzbischöfliches Palais München - Generalsanierung

Das Erzbischöfliche Palais zählt zu den bedeutendsten noch erhaltenen Adelspalais aus der Rokokozeit und besitzt einen außergewöhnlich stadtgeschichtlichen und kunsthistorischen Rang. Das fünfgeschossige, denkmalgeschützte Gebäude mit einer BGF von ca. 4.800 m² in der Altstadt von München gliedert sich in 4 Gebäudebereiche um einen Innenhof. Aufgrund von Schäden an Dach, Decken, Wänden und betriebstechnischen Installationen sowie einer erforderlichen Umstrukturierung zur Verbesserung der Gebäudenutzung war eine Generalsanierung erforderlich.

Objektüberwachung durch IMP / Besonderheiten des Projektes

  • Mit Hausschwamm befallene Bauteile und Mauerwerksbereiche wurden mit geeigneten Chemikalien und durch Abflammen behandelt und in ihrer Grundsubstanz gesichert
  • Vermorschte Holzbauteile wie Deckenbalkenköpfe, Sparrenfüße oder Pfetten wurden nach Einbau z. T. aufwändiger temporärer Abfang-/Sicherungskonstruktionen teilerneuert und über zimmermannsmäßige Verbindungen mit den erhaltenen Holzbauteilen verbunden
  • Der historische Dachstuhl und die Holzbalkendecken wurden so wieder ertüchtigt
  • Die historischen Putzfassaden inkl. des Rokoko-Balkons und der ausladenden Traufgesimse wurden gesichert und bestandgetreu instand gesetzt
  • Des Weiteren erfolgte eine Sicherung und Teilergänzung der abgehängten, historisch wertvollen Stuckdecken inkl. z. T. aufwändiger Restaurierungen von Deckengemälden, Fresken und Holzbemalungen aus dem 17. / 18. Jahrhundert. So wurde u. a. das Original - Deckengemälde von Johann Baptist Zimmermann im Haupttreppenhaus restauratorisch aufwändig wieder freigelegt und restauriert
  • Eine ehemals vorhandene Holztreppe wurde in zurückgenommener Gestaltung an ursprünglicher Stelle rekonstruiert