Projekt
Johann-Steingruber-Realschule Ansbach - Generalsanierung und Erweiterung mit speziellen Maßnahmen für Umwelt & Energieeffizienz

IMP-Leistungen
LPH 6 - 9 selbst und vollständig erbracht
Gesamtbaukosten
15,3 Mio. € (KGr. 200 - 700)
Leistungsdauer
2010 - 2012
Auftraggeber
Landkreis/ Landratsamt Ansbach
Mehr Informationen...

Johann-Steingruber-Realschule Ansbach - Generalsanierung und Erweiterung mit speziellen Maßnahmen für Umwelt & Energieeffizienz

Generalsanierung und Aufstockung einer vierzügigen, sechsstufigen Realschule in Ansbach unter Berücksichtigung Passivhaus-Standard. Erstellen eines neuen Brandschutzkonzeptes. Das Gebäude der Realschule Ansbach aus der Bauzeit von 1974 wurde bis auf den Rohbau zurückgebaut und komplett neu ausgebaut. Zur Beseitigung des Raummangels erfolgte auf Vorschlag des Architekten eine eingeschossige, zentrale Aufstockung auf das 1.OG. Hierdurch entstand eine große, 3-geschossige, zentrale Halle, in welche auch der ehemalige Lichthof integriert ist.

Die Erweiterung auf dem Dach erfolgte in Holzbauweise, um die Auflast gering zu halten und die Bauzeit durch einen hohen Vorfertigungsgrad zu reduzieren. Das Schulgebäude wurde nach einem energetischen Optimierungskonzept nahezu im Passivhaus-Standard umgebaut. Erneuerbare Energien werden mittels Erdkollektoren für die Heizung, Luftkollektoren für die kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung und durch in die Glasscheiben des Hallendaches integrierte Photovoltaikelemente genutzt. Folgende Funktionsbereiche sind eingerichtet: Mehrzweckhalle mit Bühne, Verwaltungsräume, Klassen- und Fachklassenräume, Sonderräume für berufliche Schulausbildung, Gruppen- und Lehrmittelräume, Technik-/Lager- und Werkräume, Cafeteria.

Objektüberwachung durch IMP / Besonderheiten des Projektes

  • Umbau der Realschule bei laufendem Betrieb mit Teilauslagerungen der Schüler in 2 Bauabschnitten (1. BA: Aufstockung mit Anpassungsmaßnahmen + 2. BA: Sanierung gesamtes Schulgebäude)
  • Koordinierung der Fluchtwegsituation für die Schüler während der Bauphase
  • Beengte Grundstücksverhältnisse
  • Aufstockung der Schule in Teilbereichen unter einem Wetterschutzdach
  • Überdachung der Aula mit einem Glasdach mit im Glas integrierter Photovoltaikanlage
  • Unterschreitung der gültigen Energiestandards trotz eines bauphysikalisch ungünstigen Gebäudekomplexes
  • Kosten der Generalsanierung unter den Kosten eines vergleichbaren Neubaus
  • Einbau einer Raumlüftung für alle Räume trotz ungünstiger Geometrie des Bestandsgebäudes