Projekt
Schlosshotel Herrenchiemsee - Erweiterung - Neubau / Sanierung

IMP-Leistungen
AHO §205 - Projektsteuerung, Stufen 2-5
Gesamtbaukosten
8,3 Mio. € (KGr. 200 - 700)
Leistungsdauer
2009 - 2011
Auftraggeber
Staatliches Bauamt Rosenheim
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Schlosshotel Herrenchiemsee - Erweiterung - Neubau / Sanierung

Das ehemalige Seminargebäude des Klosters und heutige Schlosshotel wurde in der Zeit von 1737 bis 1740 errichtet. Es handelt sich um ein mehrgeschossiges Gebäude mit Kellergewölben aus der Barockzeit. Die alten Anbauten wurden vollständig abgebrochen (ca. 4000 m³) und durch einen neuen, umfassenden Neubau mit Kellergeschoss ersetzt und erweitert.

Mit der Generalsanierung des „Schlosshotels“ (Gastronomiebetrieb) sollte den vielen Besuchern wieder ein der Besucherfrequenz und der Bedeutung des Objekts entsprechender zeitgemäßer Standard zur Verbesserung des Besucherservices geboten werden. Dabei wurde die notwendige Infrastruktur für einen optionalen späteren Ausbau der Hotelzimmer bereits mit beachtet und vorbereitet, so dass bei einem späteren Ausbau die jetzt zu sanierenden Bereiche nicht mehr tangiert werden müssen.

Projektsteuerung durch IMP / Besonderheiten des Projektes
Unter anderem waren folgende Maßnahmen innerhalb der historischen Bausubstanz (mit 12.000 m³ BRI) hierfür erforderlich:

  • Instandsetzung des Gaststättenbetriebs unter Beachtung der denkmalpflegerischen Aspekte sowie der technischen Anforderungen (Brandschutz, Gewerbeaufsicht, Versammlungsstättenverordnung) sowie
  • Modernisierung des Küchenbetriebs und Schaffung der Infrastruktur für einen optionalen späteren Hotelausbau in den Obergeschossen

Aufgrund des äußerst schlechten Bauzustandes sowie der innerbetrieblichen wie äußeren Mängel wurde das Schlosshotel von Grund auf umgebaut und statisch ertüchtigt, einschließlich der gesamten haustechnischen Installationen sowie Erneuerung bzw. Instandsetzung der Fenster, etc.  Der Komplettabbruch der Anbauten musste schonend bezüglich des Umfeldes erfolgen.

Spezielle Projektanforderungen

  • Das Projekt zeichnete sich durch die massiven Eingriffe in die denkmalgeschützte Bausubstanz, die Integrierung des Neubaus in die historische Bausubstanz, einer knappen Kostensituation und engen terminlichen Rahmenbedingungen unter politischer Brisanz besonders aus
  • Die Insellage musste hinsichtlich des Ablaufes der Ausführung und der besonderen Baulogistik stets einbezogen werden