Projekt
Grund- und Mittelschule mit Dreifachsporthalle ‚Am Sportpark‘ in Unterhaching - Neubau

IMP-Leistungen
LPH 6 - 9, selbst und vollständig erbracht
Gesamtbaukosten
30,0 Mio. € (KGr. 200-700)
Leistungsdauer
2011 - 2013
Auftraggeber
Gemeinde Unterhaching
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Grund- und Mittelschule mit Dreifachsporthalle ‚Am Sportpark‘ in Unterhaching - Neubau

Die neue Grund- und Mittelschule Unterhaching, mit Dreifachsporthalle, wurde auf dem Gelände der „Stumpfwiese“ in Unterhaching errichtet. Im Schulgebäude sind entlang einer Erschließungsachse fünf Cluster in Form eines Doppelkamms zueinander versetzt angeordnet. Notwendige Treppenhäuser befinden sich an der Ost- und Westseite sowie in der Mitte der Erschließungsspange.
Neben den 33 Regelklassenzimmern wurden auch zwei Lehrküchen, ein PCB-Raum, ein Musikraum, zwei EDV-Räume, drei Werk- und Handarbeitsräume sowie vier Räume zur Ganztagesbetreuung vorgesehen. Die Klassenzimmer verfügen über modernste Unterrichts- und Medientechnik, wie z. B. Beamer und Whiteboards.

Im EG befindet sich eine Mensa mit Aufwärmküche und Kiosk sowie die zentrale Aula, die als Versammlungsstätte genehmigt ist und aufgrund ihrer kuppelförmigen Deckenkonstruktion eine ausreichende lichte Raumhöhe gewährleistet. Über zwei mobile Trennwände ist die Grundfläche der Aula variabel. Die eingesetzte LED Beleuchtungstechnik verschafft allen Veranstaltungen einen passenden und effektvollen Rahmen. Zwischen den Clustern wurden die Außenflächen als Themenhöfe gestaltet. Die Sporthalle ist als zweigeschossiges Gebäude in die Erde eingegraben und knüpft somit an die künftige Wohnbebauung im Westen an. Im Außenbereich gibt es neben der Halle einen Allwetterplatz, eine Laufbahn und eine Weitsprunganlage.

Schulgebäude und Sporthalle sind durch einen unterirdischen Verbindungsgang miteinander verbunden. Oberirdisch ist zwischen Schulgebäude und Sporthalle der Pausenhof angeordnet; dort befinden sich auch Spielgeräte und der Außen-Sitzbereich der Mensa.
Beide Gebäude wurden gemäß ENEV 2009 ausgeführt und verfügen außerdem über eine mechanische Be- und Entlüftung. Eine durchgängige Barrierefreiheit ist gegeben. Die transparenten Fassaden sind als zweischalige Pfosten-Riegel-Fassaden ausgeführt, innenseitig aus Holz und außenseitig mit eloxierten Aluminium-Deckschalen. Massivbauteile wurden mit einem Wärmedämmverbundsystem bekleidet, bestehend aus Mineralwolldämmung und einem Dickputz. Die stirnseitigen EG-Massivwände des Schulgebäudes haben eine hinterlüftete ESG-Verglasung in freundlichen Grün- und Gelbfarbtönen erhalten. Die Dachflächen sind bekieste Flachdächer, jeweils mit Photovoltaikanlage. Die Innenwände, insbesondere in den Fluren und den Treppenhäusern, sind großteils als Sichtbetonwände, Sichtbetonklasse 3, konzipiert.

Objektüberwachung durch IMP / Besonderheiten des Projektes

  • Termingerechte Fertigstellung der Baumaßnahme, trotz Problemen bei einigen Ausschreibungen (keine oder nur überteuerte Angebote), zweier Ersatzvornahmen sowie der Insolvenz des HLS-Planungsbüros während der Bauzeit
  • Deutliche Kostenunterschreitung
  • Einhaltung der vom Bauherrn gewünschten Qualitätsvorgaben
  • Laufende Überwachung der geforderten Brandschutzauflagen, u. a. auch durch regelmäßige gemeinsame Begehungen mit den Vertretern der Genehmigungsbehörde
  • Überprüfung des geforderten Schallschutzes durch rechtzeitige Messungen während der Bauzeit
  • Einbindung und Unterstützung von sonstigen externen Gutachtern und Sachverständigen
  • Enge und reibungslose Zusammenarbeit mit dem kommunalen Prüfungsverband, insbesondere bei den Rechnungsprüfungen und bei der Zusammenstellung der Dokumentationsunterlagen