Projekt
Universitätsklinik Regensburg • Zahn-, Mund- und Kieferklinik - Sanierung und Modernisierung

IMP-Leistungen
Objektüberwachung
Gesamtbaukosten
21,0 Mio. € (KGR. 200 - 700)
Leistungsdauer
2009 - 2012
Auftraggeber
Staatliches Bauamt Regensburg
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Universitätsklinik Regensburg • Zahn-, Mund- und Kieferklinik - Sanierung und Modernisierung

Die Zahn-, Mund- und Kieferklinik (ZMK), errichtet in Stahlbetonskelettbauweise mit einer Nutzfläche von ca. 6.177 m², wurde im 1. Bauabschnitt des Universitätsklinikums Regensburg abgewickelt und 1983 in Betrieb genommen. Der Hauptanteil der Maßnahme „Sanierung der ZMK“ beinhaltet vorwiegend den Austausch der medizintechnischen Ausstattung sowie die sich daraus ergebenden baulichen Anpassungen:

  • Erneuerung und Erweiterung der Phantomarbeitsplätze,
  • Ersatz der zahnärztlichen Behandlungseinheiten und zahntechnischen Arbeitsplätze und die damit einhergehende EDV- und Stromverkabelung,
  • die Anbindung an die bestehende Kastenförderanlage sowie die entsprechenden Anpassungsarbeiten der technischen Gebäudeausrüstung inklusive Erneuerung der kompletten Mess-Steuer-Regeltechnik.
  • Die Sanierung wurde unter Aufrechterhaltung des Klinikbetriebes in vier Bauabschnitten durchgeführt.

Objektüberwachung durch IMP / Besonderheiten des Projektes

  • Große Herausforderung war Durchführung der Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen im laufenden medizinischen Betrieb (während Patientenversorgung und studentischer Lehre) - wurde bewältigt durch enge Zusammenarbeit und frühzeitige Abstimmung mit Bauamt und Beschäftigten der Zahnklinik
  • Trennung von Baustelle und Klinikbetrieb durch Staubwände unter ständiger Kontrolle der IMP-Objektüberwachung
  • Klärung von terminlichen, bauablauftechnischen und planerischen Problemen durch intensive Vor-Ort-Präsenz mit qualifizierten Entscheidungen in ständiger Abstimmung mit Bauherrn, schwierigen Nutzern, Firmen und Planern
  • Planungsmängel von Architekt und Haustechnikplanern (TGA, ELT und Hospitalplanung) wurden durch zielgerichtete Entscheidungsfindungen der IMP-Objektüberwachung mit Bauherrn, Nutzern und Planern weitgehend kompensiert
  • Aufwändige Vermittlungen im schwierigen Bauherrn-Nutzer-Verhältnis durch qualifizierte Aussagen und Bestätigung durch Taten
  • Fehlende Entscheidungen von Bauherr oder Nutzer wurden kompensiert durch Termin-/Nachfristsetzungen und großem Einsatz mit Aufzeigen und Umsetzen technischer, terminlicher und finanzieller Belange (z. B. kurzfristige Ausführung baubegleitender Planungsänderungen innerhalb des geplanten Terminrahmens)

Alle 4 Bauabschnitte wurden termingerecht und zur Zufriedenheit von
Bauherr und Nutzer übergeben.