Projekt
Staatstheater am Gärtnerplatz, München - Sanierung und Instandsetzung sowie Bau einer Probebühne

IMP-Leistungen
Lph. 6 - 8, 1 - 5 ARGE-Partner AAA
Gesamtbaukosten
ca. 65,0 Mio. € (KGr. 200 - 700)
Leistungsdauer
2010 - 2017
Auftraggeber
Staatliches Bauamt München 1
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Staatstheater am Gärtnerplatz, München - Sanierung und Instandsetzung sowie Bau einer Probebühne

Aus dem Sanierungsstau der letzten drei Jahrzehnte resultiert ein erheblicher Bedarf an Erneuerungsarbeiten, um eine nachhaltige Nutzung des Gebäudes und einen zeitgemäßen Theaterablauf zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang sind umfangreiche Arbeiten in den Innenräumen des bestehenden Gebäudes geplant. Hierbei stehen die Planungsziele und die Umsetzung von den Themen Arbeitssicherheit, Denkmalpflege, Optimierung betrieblicher Abläufe, Barrierefreiheit, energetische Sanierung und Brandschutz im Vordergrund.
Darüber hinaus soll eine Probebühne in den bestehenden Gebäudekomplex integriert werden.
Vor Beginn des Totalabbruches werden noch statische Sicherungsmaßnahmen an Außenfassaden (straßenseitige Abfangungen) und am Bühnenturm (innenseitig) durchgeführt.
Im Bestandsbereich beginnen die Baumeisterarbeiten bereits nach Abschluss der umfangreichen Demontagearbeiten der Gewerke TGA und Elektrotechnik. Zusätzlich sind im Bestand für verbleibende medien- und bühnentechnische Einrichtungen umfangreiche Schutzmaßnahmen vorgesehen. Kern der Maßnahmen im Bestand sind Umbaumaßnahmen im Zuschauersaal und im Orchestergraben, Fassadensanierung sowie restauratorische Maßnahmen. Ebenso wird die anstehende brandschutztechnische Ertüchtigung erfolgen. Daneben ist eine umfangreiche Verbesserung der Be- und Entlüftung im Zuschauersaal sowie Installation einer komplett neuen Lüftungszentrale im Kuppelboden und die Erneuerung der elektrischen Anlagen geplant.

Besonderheiten

  • Extrem schwierige Baulogistik durch Innenstadtlage
  • Schwierige Baugrube im Zusammenhang mit Abbruch des Baustandsgebäudes
  • Komplexe Abbruchverfahren wegen statischem Verbund zu Nachbargebäuden
  • Große Schwierigkeiten durch Einbinden der Nachbargebäude in den Neubau
  • Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes sowie im Außen- als auch im Innenbereich
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