Projekt
Willibaldsburg Eichstätt, Verbesserung der Besucherinfrastruktur

IMP-Leistungen
Projektsteuerung
Leistungsdauer
2018 - 2022
Auftraggeber
Staatliches Bauamt Ingolstadt
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Willibaldsburg Eichstätt, Verbesserung der Besucherinfrastruktur

Die imposante Anlage der Willibaldsburg oberhalb der Stadt Eichstätt ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Region und wurde in ihren Grundzügen im Jahre 1355 von Bischof Berthold Burggraf von Zollern errichtet.

Die heutige Willibaldsburg gliedert sich in mehrere Gebäudeteile und Höfe. Der Zugang erfolgt über die Toranlage der „großen Stallungen“. Von dort aus erreicht man den„Spitalhof“. Etwas unterhalb des Vorburghofes ist das Zeughaus und der Zugang zum Bastionsgarten – dem Hortus Eystettensis. Im Schaumbergbau ist ein Restaurant untergebracht – mit Gasträumen im Erdgeschoss sowie einem großen Rittersaal im Obergeschoss. Weiter trennt die prägnante Schildmauer den Schaumberghof vom Gemmingenbau, welcher das Jura-Museum, das Museum für Ur- und Frühgeschichte und eine Außenstelle des bayerischen Hauptstaatsarchivs beherbergt.

Die Baumaßnahme gliedert sich in folgende Bestandteile:

  • Schaumbergbau: Sanierung und Umbau der Burgschänke mit Neubau Inneres, Wachthaus als Ergänzung zum Schaumbergbau,
  • Gemmingenbau: WC-Sanierung mit Restaurierung des historischen Kamins,
  • Neubau eines Service- und Kassengebäudes,
  • Brandschutzmaßnahmen in allen Gebäudeteilen und -bereichen,
  • Erneuerung der vollständigen technischen Infrastruktur: Wärme-, Elektro- und Trinkwasserversorgung und ELT Tankstelle mit Neubau des Trafohauses,
  • Neukonzeption der Entwässerung und Erneuerung der Freiflächen

Besondere Herausforderungen für die IMP Ingenieure
Anzahl und Umfang der erforderlichen Maßnahmen, müssen hinsichtlich technischer Anforderungen, Schnittstellen, Ausführungszeiten etc. eng aufeinander abgestimmt sein, um so die Beeinträchtigung des Betriebs und des Besucherverkehrs auf der Willibaldsburg weitgehend einzuschränken. Die Koordination und Abwicklung der Einzelmaßnahmen mit verschiedenen Projektbeteiligten ist in zeitlichem Zusammenhang zu lagern. Dabei ist auch auf die komplexe Baustellenlogistik hinzuweisen, die durch Zufahrtsbeschränkungen (Größe der Tordurchfahrt), Rettungswegsicherstellung, Kranstandort, Baumateriallogistik, etc. zusätzlich erschwert wird.